Der goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt ist das Geheimnis für ein perfektes Gesicht

Es gibt sie wirklich: eine Formel für das perfekte Gesicht. Leonardo da Vincis Mona Lisa, das Apple-Logo oder die Sportwagen von Aston Martin entsprechen den Proportionen des Goldenen Schnitts. Während sich die Mode von Jahr zu Jahr ändert, ist die natürliche Schönheit zeitlos. Denn eine Konstante in der Wahrnehmung von Schönheit bleibt immer dieselbe: die ideale harmonische Proportion, das Verhältnis 1 zu 1,618 – auch bekannt als der Goldene Schnitt.

Mit diesem Verhältnis haben schon die Ägypter ihre Pyramiden und die alten Griechen ihre Tempel erbaut.  Der Goldene Schnitt findet sich auch in der Natur, zum Beispiel in Sonnenblumen, bei Nautilus Muscheln und selbst in unserem Gesicht und Körper. Schönheitschirurgen haben anhand von Fotos Tausender Männer und Frauen die perfekten Proportionen für Lippen und Zähne aufgestellt. Ja, sie haben wirklich ein Maßband rausgeholt und nachgemessen.

Unsere Lippen und Zähne sind zwar so einzigartig wie unser Fingerabdruck und in den meisten Fällen ist diese Individualität auch gut, aber nicht, wenn es um die Attraktivität geht.  Demzufolge sollen die Lippen 1,6-mal größer sein als der untere Teil unserer Nase sein, so gibt es der sogenannte goldene Schnitt vor. Zieht man eine horizontale Linie von der Iris nach unten, so müssen die Lippen genau dazwischen liegen.  Auch sollte die Oberlippe ein klein wenig größer als die Unterlippe sein, um eine perfekte Mundpartie zu haben. Wer dachte, bei den Zähnen reicht ein schnödes Weiß, um als schön zu gelten, der irrt sehr. Auch bei Zähnen spielt der goldene Schnitt eine wichtige Rolle.

So sollen die oberen beiden Schneidezähne 1,6-mal so lang wie breit sein.  Für das perfekte Lächeln müssen die oberen sechs Zähne ebenfalls 1,6-mal so groß sein, wie der kleinere Zahn daneben.  Während über die Größe der oberen Vorderzähne Einigkeit herrscht, gibt es bei der Form zwischen Männern und Frauen klar erkennbare Unterschiede.  Frauen haben und bevorzugen eher runde, Männer eher eckige Konturen.  Schönheit ist scheinbar auch ein Stück Mathematik Wer denkt die Schönheit eines Menschen liegt im Auge des individuellen Betrachters unterliegt leider einem Irrtum! Ein mathematisches Gesetz «entscheidet» scheinbar doch darüber, was schön ist.

Unser intuitives Schönheitsempfinden unterliegt dem von der Natur gegebenen mathematischen Verhältnis.  Wir alle haben ein natürliches Gespür dafür, ob etwas zu groß, zu schmal, zu breit, zu kurz oder zu lang ist – wenn unserem Gespür nach alles stimmt, empfinden wir eine Person als schön.  Unser Ziel ist es also immer, diese natürliche Schönheit zum Tragen zu bringen. Die meisten von uns wollen eben nicht auffallen, sondern als natürlich schön wahrgenommen werden.

 

Auch in der Zahnmedizin und der Zahntechnik muss dieses harmonische Gleichgewicht der Proportionen immer gewahrt bleiben. Deswegen bieten wir all unseren Patienten an, persönlich zu uns ins Dentallabor zu kommen, um dort eine Typengerechte, patientenorientierte Versorgung vorzubereiten und anzufertigen.

Dafür setzen wir sehr gerne moderne digitale Technik ein, die uns mit digitaler Fotografie, digitale Zahnfarbbestimmung und digitaler ZRS Gesichtsanalyse helfen den Goldenen Schnitt so optimal wie möglich zu treffen. Der goldene Schnitt und die natürlichen Proportionen sind auch die Grundlage unserer digitalen ZRS-Gesichtsanlyse.

Häufig kann mit einer kleinen Veränderung der Zahnstellung, der Länge oder der Bisshöhe, dass ideale Gleichgewicht der Natur wiederhergestellt werden.  Es dürfet jetzt jeden Leser klar geworden sein, egal wer einem Patienten erzählt, Zahnersatz aus dem Ausland ist gleichwertig wie Zahnersatz vor Ort und dieser Zahnersatz würde all diese Dinge auch berücksichtigen, dürfte eigentlich noch nichts von dem Goldenen Schnitt gehört haben.

Denn erst wer die eingesetzte Arbeit im Mund des Patienten bei einer Anprobe betrachten kann, sieht was richtig und schön ist. Denn leider überträgt und zeigt uns Zahntechniker, der reine Abdruck des Zahnarztes kein Weichgewebe. Erst wenn alles zusammengefügt worden ist, also Zahnersatz in Situ, sehen wir Zahntechniker unser wirkliches Ergebnis am Patienten.