Funkenerosion

SAE Funkenerosion

Das dentale SAE Funkenerosionsverfahren ermöglicht der Zahntechnik, schwer zu fräsende dentale CrCoMo- und Titan-Legierungen problemlos, spannunsfrei und spaltfrei zu bearbeiten. Spezielle Anwendungen sind: Präzisionspassungen für großsspannige  Implantatkonstruktionen wie Stege und okklusal verschraubte Brücken, T+S Geschiebe, Friktionsstifte und Riegelverankerungen für den kombiniert festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz.

Der Funkenerosionsprozess

Das Funkenerosionsverfahren ist ein thermisch, abtragendes Fertigungsverfahren für alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe.

In der Zahntechnik eignet sich diese Verfahren für alle Legierungen, Titan und speziell für harte CrCoMo-Legierungen.

Der Funkenerosionsvorgang beruht auf elektrischen Entladevorgängen (Funken) zwischen Elektrode (Werkzeug) und dem leitenden Werkstück.

Bei der Funkerosionstechnik wird ein Elektrodenwerkzeug bis auf einen schmalen Spalt (0,04 – 0,9 mm) an das Werkstück automatisch herangeführt, bis ein elektrischer Kurzschluss entsteht und Funken überschlagen.

Die Intensität der Abtragung kann durch die Frequenz, Dauer, Länge, Spaltbreite und Polung individuelle eingestellt.

Durch die elektrische Entladungen wird das Werkstück punkt- und flächenförmig abgetragen.

Selbst komplizierte geometrische Formen lassen sich mit diese Technik absolut spannungsfrei und spaltfrei herstellen.