Zahnersatz aus Edelmetall

Zahnersatz aus Edelmetallen

Auf bestimmte Metalle kann man in Legierungen einfach nicht verzichten – sie tragen wesentlich zur Beständigkeit von Zahnersatz bei. Aber gerade bei Ihren Zähnen wollen Sie natürlich sicher gehen: Was kommt da eigentlich in meinen Mund? Sind die verwendeten Werkstoffe wirklich unbedenklich? Und wie steht es um den Allergietest?

Wallossek Dentaltechnik hat für Sie Informationen zu Edelmetallen, die für die Herstellung von Zahnersatz verwendet werden, zusammengestellt – in kompakter und verständlicher Form. Denn dentale Legierungen begleiten Sie schließlich über Jahre und sogar Jahrzehnte hinweg.

 

 

Zahnersatz aus Gold

Im Mund scheint fast alles Gold zu sein, was glänzt. Denn erstens ist es überaus beständig. Zweitens kommt es sehr vielseitig zum Einsatz. Und drittens schaffen Ihre Zahntechniker von Wallossek Dentaltechnik damit bei metallkeramischem Zahnersatz eine möglichst naturgetreue Farbgebung. Gold ist außerdem ein sehr gut verträglicher Werkstoff, der schon seit Jahrhunderten als Zahnersatzmaterial eingesetzt wird. Reaktionen auf hochgoldhaltige Legierungen sind in der Regel nicht zu erwarten. In den letzten Jahren wurden aus Kostengründen eher goldreduzierte Legierungen eingesetzt, die für sensible Patienten aber weniger geeignet sind. Empfindliche Menschen sollten die Verträglichkeit von Goldlegierungen zuerst durch einen Dentalallergietest prüfen lassen. Hierzu lesen Sie bitte mehr unter der Rubrik: “Dentalmaterialien richtig testen” mehr hier!

Zahnersatz aus Platin

Die Beständigkeit von Platin entspricht der von Gold – Festigkeit und Härte von Goldbasiswerkstoffen werden damit wesentlich gesteigert. Platin entfärbt das Gold und dadurch sehen stärker platinhaltige Legierungen schnell blass aus. Das reine Metall sollte nicht mit chemischen Platinsalzen verwechselt werden. Die sind giftig und können eine Allergie auslösen. Platin ist im Mund unlöslich und außerordentlich gut verträglich. Das Edelmetall Platin ist vor allem für empfindliche Menschen sehr geeignet.

Zahnersatz aus Palladium

In unserer Umwelt kommt Palladium vor – und das ist gut so, allerdings können zu hohe Konzentrationen  in Legierungen und anderen Bereichen durchaus zu Unverträglichkeiten führen. Der frühere Krebsverdacht gegenüber Palladium hat sich dagegen wissenschaftlich erledigt.

Übrigens: zu Hohe Dosen in Dentallegierungen sind unerwünscht und werden aus heutiger Sicht eher nicht mehr empfohlen. Frühere Palladium-, Kupfer- und Silberlegierungen wurden aus Kostengründen eingesetzt und sind von daher in ein schlechtes und falsches Licht geraten. Palladium gehört zur Platingruppe und trägt wegen seiner hohen Temperaturbeständigkeit, zur Feinkörnigkeit, Beständigkeit und sehr hohen Festigkeit von Legierungen bei. Ähnlich wie Platin lässt es Gold allerdings bald blass aussehen und wird daher auch in goldreduzierten Legierungen, auch im Schmuckbereich, verwendet.

Nickel-Allergiker sollten bei Palladium allerdings vorsichtig sein und im Zweifel lieber erst den Allergietest machen!